Das Käthchen von Heilbronn (von Kleist)

Erscheinungsjahr 1896
Numeriert ja
Rückseitentext nein
Hochkant nein
Sanguinetti 482
Arnold 332
Wikipedia http://de.wikipedia.org/wiki/Das_K%C3%A4thchen_von_Heilbronn
Vor der heiligen Vehme. I. Akt. Der Graf vom Strahl. Ihr Herr'n was ich gethan, das that ich nur, sie mit Triumph hier vor euch zu erheben! Statt meiner steht mein Handschuh vor Gericht! Glaubt ihr von Schuld sie rein, wie sie es ist, wohl, so erlaubt denn, dass sie sich entferne.
Vor der Köhlerhütte. II. Akt. Kunigunde. Mein Retter! Wer ihr auch seid! Nehmt einer Jungfrau Euch an, denn Euer ritterlicher Eid den Schmutz der Unschuld Euch empfiehlt! Hier liegt sie in Staub gestreckt, die jetzt ihn von Euch fordert.
Das brennende Schloss. III. Alt. Kunigunde. Nun beim lebend'gen Gott, ich glaub', ich träumte! - Mein Freund! Schaut her! Der Graf vom Strahl. Flammberg! Kunigunde. Ihr Vettern! Tanten! - Herr Graf! So hört doch an! Der Graf vom Strahl. Geht, geht! Ich bitt' Euch.
Unter dem Hollunderstrauche. IV. Akt. Der Graf vom Strahl. Käthchen! Schläfst Du? Käthchen. Nein mein verehrter Herr. Der Graf von Strahl. Und doch hast du die Augenlider zu. Käthchen. Die Augenlider? Der Graf von Strahl. Ja, und fest dünkt mich. Käthchen. Ach, geh! Der Graf von Strahl. Was! Nicht? Du häl'st die Augen auf.
Das Gottesgericht. V. Akt. Der Graf vom Strahl. Dich lähmt der blosse Blitz aus meiner Wimper? - Mag es die alte Sphinx, die Zeit dir lösen, das Käthchen aber ist, wie ich gesagt, die Tochter meiner höchsten Majestät!
Der Hochzeitszug. Letzter Auftritt. Der Kaiser. Wohlan, so nehmt sie, Herr Graf vom Strahl, u. Führt sie zur Kirche! Kunigunde. Pest, Tod und Rache! Diesen Schimpf sollt ihr mir büßen! Der Graf vom Strahl. Giftmischerin!

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